Konkurrenzkampf oder Kompetenztanz? Tango für Führungskräfte


Description

Einleitung

Führen und Fühlen – wie kann das gleichzeitig gelingen? Müssen wir uns tatsächlich mit Ellenbogen Raum verschaffen, um nicht selbst überrannt zu werden? Müssen wir Druck ausüben, damit sich auch unser Gegenüber endlich bewegt? Muss Führung mit Anstrengung verbunden sein? Der Tango Argentino – ursprünglich entstanden als Paartanz allein unter Männern – lädt zu anderen Konzepten ein.

Zielegruppe

Alle Interessierte, die Lust an Bewegung und spielerisch forschender Selbstreflektion haben.

Vorraussetzungen

Es sind keinerlei tänzerische Vorkenntnisse erforderlich. Kein Paartanzkurs! Keine Schrittfolgen! Jede Einzelperson ist willkommen.

Weiterbildnerin

Ulrike KADAR, Systemische Beraterin und langjährige Systemaufstellerin für Organisationen und Einzelpersonen, Leiterin für therapeutischen Tanz, begeisterte Tango Argentino-Tänzerin in beiden Rollen, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Kulturwissenschaftlerin (M.A.), Hebamme (Dipl.)

Ziele

  • Aus Bewegungserfahrungen Rückschlüsse auf die eigene Führungsmentalität ziehen.

  • Zu einer klaren und bewussten Selbstwahrnehmung der eigenen Führungspersönlichkeit finden.

  • Sensibilität entwickeln für die stille, schöpferische Weisheit unserer Körpersprache.

  • Mit Leichtigkeit neue Haltungen und Perspektiven entdecken und ausprobieren.

Inhalte

Wer führt hier eigentlich gerade wirklich? Was passiert, wenn Körper und Worte nicht dasselbe ausdrücken? Wie setze ich Impulse so, dass sie auch verstanden werden? Wenn alles blockiert, wie finden wir da zusammen elegant wieder heraus? Um uns der eigenen Führungskompetenzen zu vergewissern, tauchen wir direkt in die Wahrnehmungs- und Wirkungswelt des Tango Argentino ein. In kaum einem anderen Tanz wird das Prinzip von Führen und Folgen genauer unter die Lupe genommen und als Gestaltungsmoment genutzt als in diesem weitgehend improvisierten Paartanz. Im Bewegen berühren wir Aspekte von Nähe und Distanz, Weichheit und Struktur, Bindung und Autonomie und werden auf Muster aufmerksam, die sich auch als geistige Haltungen oft in unserem Alltag widerspiegeln. Die große Chance im Tanz liegt darin, ganz konkret andere Körperhaltungen auszuprobieren und die Auswirkungen auf mein Gegenüber unmittelbar zu erfahren. Denn etwas, das körperlich schon einmal gut geklappt hat, beeinflusst automatisch auch unsere geistige Haltung in die gewünschte Richtung.

Methoden

Vielfältige Bewegungsangebote zum Thema Führen und Folgen im Einzel-, Paar- und Gruppensetting mit und ohne Musik, Reflektionsrunden, theoretische Ergänzung zur Wirkung von Tanz als Resilienzfaktor.

Am Ende der Weiterbildung werden Sie:

  • Führen und Folgen in geschützter Atmosphäre am eigenen Leib erfahren haben.

  • Unerwartete Impulse erhalten haben zu bisher unbeachteten Stellschrauben Ihres Führungsstils.

  • Von den Führungsstilen anderer inspiriert worden sein.

  • Die eigene Führungspräsenz bewusst erlebt und erweitert haben.

  • Klar erkennen, wer gerade wirklich führt.

  • Lokalisieren können, welche Körperbereiche eine Person zur Führung motivieren.

Download der Beschreibung :



Sessions and planning

  • 14/06/2023
  • Ulrike KADAR
  • German / Deutsch
  • UFEP 2923