Deeskalationstrainer Fachbereich Menschen mit Beeinträchtigungen


Sessions

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Description

Ziel der Ausbildung und Aufgaben von internen Deeskalationstrainer*innen

Die Sicherheit der Mitarbeitenden vor psychischen oder physischen Verletzungen durch An- oder Übergriffe von betreuten Menschen und die Qualität in der Betreuung, Begleitung, Pflege bzw. Behandlung von Klient*innen mit herausfordernden Verhaltensweisen sind die beiden zentralen Ziele des Konzepts.

Deeskalationstrainer*innen wirken dabei als Multiplikator*innen, beraten, initiieren und betreuen das Deeskalationsmanagement in ihren Einrichtungen. Sie beraten mit ihrer Fachkompetenz Führung und Mitarbeitende des Hauses über die erforderlichen Maßnahmen und präventiven Möglichkeiten unter Berücksichtigung der speziellen institutionellen Erfordernisse und der speziellen Klientel der Institution. Sie arbeiten mit der nötigen Unterstützung der Führungskräfte an aggressionsauslösenden Einstellungen, Regeln, Gewohnheiten und Strukturen. Darüber hinaus schulen sie die Mitarbeitenden in allen relevanten Inhalten und trainieren diese im direkten Umgang mit herausfordernden oder aggressiven Verhaltensweisen der Klientel. Dabei steht die verbale Deeskalation im Vordergrund. Sie bieten interne Wiederholungs-, Aktualisierungs- und Vertiefungstage an.

In dieser 12-tägigen Ausbildung (plus 2 Reflexionstage zur Vertiefung) werden die Teilnehmer*innen dazu befähigt, das Präventionskonzept (inkl. Schulungskonzept) mit allen Inhalten in Absprache mit ihrer Führung und mit beratender Hilfe der Ausbildungsleitung in der eigenen Institution umzusetzen.


Aufbau und Struktur der Deeskalationstrainer*innenausbildung

Die Ausbildung umfasst 4 dreitägige Module ab Juni 2026 sowie zwei Reflexionstage in 2027 und enthält neben den Inhalten der Module Praxisphasen (ca. 40 Praxisstunden), in denen die Teilnehmenden ein Implementierungskonzept für Ihre Einrichtung erarbeiten auf der Grundlage einer durchgeführten Gefährdungsanalyse und deren Auswertung. Die Implementierungskonzeption wird von den Teilnehmenden gemeinsam mit der fachlichen Leitung der Institution, der der Bereich Deeskalationsmanagement zugeordnet ist, bis zum Ende der Ausbildung erarbeitet.

Im Rahmen der Ausbildung erfolgt in Form von Train-the-Trainer-Einheiten eine praktische Lehrprobe als Prüfung, auf deren Grundlage das ProDeMa-Zertifikat erteilt wird.


Ausbildungsblöcke (Module)

Jeder Ausbildungstag beginnt um 09:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr.

Die Kursleitung hat Elisabeth Stellmann.

Die genauen Termine und Inhalte der Ausbildungsblöcke finden Sie im Dokument im Anhang.


Kosten der Weiterbildung

Die Kosten für die vier Module mit insgesamt 12 Tagen betragen pro Teilnehmer 4950€.

Bitte beachten Sie, dass zur Qualitätssicherung die Teilnahme am Modul Reflexion + Vertiefung ein zwingend notwendiger Bestandteil der Deeskalationstrainerausbildung ist. Hierfür ist eine erneute Anmeldung der Teilnehmer ab Januar 2027 nötig. Die Kosten für dieses Modul betragen 680€.


Anmeldung

Bitte beachten Sie, dass der Anmeldeprozess aus zwei Schritten besteht: Erst mit

  1. dem Eingang des Dokuments „Verbindliche Anmeldung“ und
  2. der Registrierung über das Anmeldeprogramm auf www.ufep.lu

gilt die Anmeldung als vollständig abgeschlossen und verbindlich.

Ein Rücktrittsrecht oder eine Kündigungsmöglichkeit des Ausbildungsplatzes danach oder während der Ausbildung besteht nicht.  

Sie können das Anmeldeformular hier herunterladen:

Download der Beschreibung


  • 17/06/2026
  • German / Deutsch
  • UFEP 14526