Umgang mit schwierigen Angehörigen - Und was das mit mir zu tun hat
Sessions
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10/06/2027 03:00:00 - Duration: 7H - Salle 3 (UFEP) 10, rue du Château Bettange-sur-Mess L-4976 Luxembourg
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29/06/2027 03:00:00 - Duration: 7H - Salle 3 (UFEP) 10, rue du Château Bettange-sur-Mess L-4976 Luxembourg
Description
Einleitung
Der Fokus der pädagogischen Fachkräfte liegt auf dem Wohl und der
Betreuung des Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen in den
Wohn- und Tagesstrukturen. Jedoch hat man manchmal das Gefühl, mehr Zeit
und Energie in Auseinandersetzungen und Betreuung der Angehörigen zu
setzen, als in die eigentliche Arbeit selbst. Konflikte und Frust entstehen und
wenig Kraft und Zeit scheint übrig zu bleiben für das Wesentliche.
Zielgruppe
Mitarbeiter*innen,
Beratungsdienste und
Führungskräfte aus Werkstätten
und Wohneinrichtungen für
Menschen mit intellektuellen
Beeinträchtigungen, die
häufig in die Eltern- oder
Angehörigenarbeit involviert sind.
Ziele
- Berücksichtigen, Anerkennen und Einbeziehen des gesamten Unterstützersystems (Familie, Angehörige und Betreuer)
- Identifizieren der verschiedenen Rollen
- Beziehungen eingehen lernen ohne sich aufzugeben
- Fokus wiedererlangen auf das Wohl der zu betreuenden Personen.
Inhalte
Das Seminar ist auf die Grundlagen der System-Dynamik, Kommunikation
und Konfliktmanagement aufgebaut, um die alltägliche Rolle und die
dazugehörigen Herausforderungen mit der Familie, Angehörigen und
anderen Betreuern zu verstehen und so konfliktfrei wie möglich zu gestalten.
Hierdurch soll ein Aufbau von Beziehungen ermöglicht werden, in denen die
Kommunikation untereinander verständlich wird und der Fokus wieder auf das
Wohl des Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung gesetzt werden kann.
Die Anwendung von verschiedenen Kommunikations-Tools, das Aktivieren
von Einfühlungsvermögen und eine lösungsorientierte Sicht sind hierfür
unerlässlich und bilden einen zentralen Punkt des Seminars.
Methoden
Mischung aus Theorie und Praxis, Arbeit in Kleingruppen, Reflexionsrunden und Fallbeispielen.
Am Ende der Weiterbildung werden Sie:
- Kommunikation einsetzen können für ein Miteinander statt Gegeneinander
- Verständnis der verschiedenen Rollen erlangt haben, die ein System darstellen
- Den Zusammenhang zwischen System und dem Wohl der zu betreuenden Person erkennen
- Die eigene Rolle identifizieren können.